Dr. Véronique Sina

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Forschungsschwerpunkte

  • Medien- und Kulturtheorie
  • Medienästhetik
  • Gender und Queer Theory
  • Jewish Visual Culture Studies
  • Holocaust Studies
  • Comic-, Intersektionalitäts- und Intermedialitätsforschung

 

Biografie

Véronique Sina ist seit November 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den medienwissenschaftlichen Instituten der Universität zu Köln, der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Ruhr-Universität Bochum tätig. An der Ruhr-Universität Bochum hat sie am Institut für Medienwissenschaft mit einer Arbeit zu „Comic – Film – Gender. Zur (Re-)Medialisierung von Geschlecht im Comicfilm“ (transcript 2016) promoviert. Als Postdoc verfolgt sie ein Forschungsprojekt zur diskursiven Konstruktion geschlechtlich codierter kultureller jüdischer Identität(en) in (audio-)visuellen Medien.

Mitglied- und Herausgeberschaften

  • Mitglied im DFG-Forschungsnetzwerk „Gender, Medien und Affekt“
  • Assoziiertes Mitglied im Kollegium Jüdische Studien des SELMA STERN ZENTRUM für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
  • Assoziiertes Mitglied an der Forschungsstelle „Queery/ing popular Culture“ der Universität Siegen
  • Assoziiertes Mitglied am DFG-Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ (2017-2019)
  • Mitglied der European Association of Jewish Studies (EAJS)
  • Mitglied in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM); hier AG Comicforschung, AG Filmwissenschaft, AG Gender/Queer Studies und Medienwissenschaft‚ AG Animation, AG Populärkultur und Medien, assoziiertes Mitglied der AG Partizipations- und Fanforschung
  • Mitglied der Kommission für gute Arbeit in der Wissenschaft der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)
  • Mitglied der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft (KWG)
  • Mitglied des Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW
  • Mitglied der FG Gender – Fachgesellschaft Geschlechterstudien/Gender Studies Association
  • Mitglied des European Network for Cinema and Media Studies (NECS)
  • Mitglied der Gesellschaft für Comicforschung e.V. (ComFor)
  • Gründungsmitglied der Comics Studies Society (CSS)

Sonstiges

  • Sprecherin und Gründungsmitglied der AG Comicforschung in der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)
  • Co-Herausgeberin der interdisziplinären Publikationsreihe COMICSTUDIEN (de Gruyter)
  • Mitglied der Jury für die Vergabe des Martin Schüwer-Publikationspreises für herausragende Comicforschung (2019-2020)
  • Zweite Vorstandsvorsitzende der Gesellschaft für Comicforschung (2018-2020)
  • Mitglied im Redaktionsteam der Online-Zeitschrift Medienobservationen – Media Observations

Lehrveranstaltungen

HS. Fernsehformate: Jüdische Identität(en) und populäre Bildmedien

Dr. Veronique Sina

Kurzname: HS Fernsehformate
Kursnummer: 05.054.16_920

Inhalt

Welche Vorstellungen von ‚Jüdischsein‘ werden in unterschiedlichen Medienkonstellationen
hergestellt und verhandelt? Als Orte der kulturellen Bedeutungsproduktion haben populäre Medien
und ihre Bilder einen entscheidenden Anteil an Vorstellungen von Judentum und ‚Jüdischsein‘. Vor
diesem Hintergrund fragt das online Seminar nach verschiedenen medialen Formen der Präsentation
und Repräsentation des ‚Jüdischen‘ in Fotografie, Comic, Film und Fernsehen. Ziel des Projekts ist es,
das komplexe und problematische Verhältnis zwischen Aufklärung, Sichtbarmachung und Ausstellen
– im Sinne eines Othering-Prozesses – kultureller jüdischer Identität(en) in audiovisuellen Medien zu
thematisieren und die gesellschaftspolitische ‚Macht der Bilder’ mit Blick auf die medial-diskursive
Inszenierung und Konstituierung von ‚Jüdischsein‘ aus der interdisziplinären Perspektive der Jewish
Visual Culture Studies kritisch zu reflektieren.

Indem ein besonderer Fokus auf das Verhältnis von Gender zu anderen identitätspolitischen
Kategorien wie Ethnizität, Klasse, Sexualität oder Körper gelegt wird, soll untersucht werden, mit
welchen narrativen und formal-ästhetischen Mitteln, gängige Vorstellungen von Judentum und
‚Jüdischsein‘ in populären Bildmedien (re-)produziert, verstärkt oder unterlaufen und verworfen
werden.

Voraussetzungen / Organisatorisches

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den ganztätigen Do. Terminen um Zeitfenster handelt, in denen Sie jeweils nur 90 Minuten in Kleingruppen arbeiten werden, d.h. nicht der ganze Tag muss für die Teilnahme am Hauptseminar zur Verfügung stehen. Die Einteilung erfolgt zu Beginn des Kurses.

Termine:

Datum (Wochentag)UhrzeitOrt

Semester: SoSe 2021

Vorträge und Tagungsorganisationen

Informationen zu Vorträgen und Tagungsorganisationen von Dr. Véronique Sina finden Sie auf ihrer Website.

Publikationen

Die Publikationsliste von Dr. Véronique Sina finden Sie hier.