AG Antidiskriminierung

Diskriminierung äußert sich nicht nur auf individueller, sondern auch auf institutioneller und struktureller Ebene und wirkt auf die Leben der Studierenden und Mitarbeitenden ein. Diese Verstrickung von individueller, institutioneller und struktureller Diskriminierung bedeutet jedoch auch, dass es diverse Interventionsmöglichkeiten gibt, die im universitären Betrieb umgesetzt werden können. Ein solcher Interventionsraum, der sich innerhalb der Filmwissenschaft, Mediendramaturgie sowie Alltagsmedien und Digitale Kulturen am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im März 2021 formiert hat, ist die AG Antidiskriminierung.

Die Mitglieder der AG treffen sich in regelmäßigen Abständen, um über potenzielle Ausschlussmechanismen in der Lehre und Forschung sowie Formen der epistemischen Gewalt zu reflektieren und Strategien zu entwickeln, einen diskriminierungsfreien Raum an der Universität sowohl für Studierende als auch für Mitarbeitende zu schaffen. Die AG setzt nicht nur an einer kritischen Reflexion des filmischen und wissenschaftlichen Kanons an, sondern das Ziel ist, fortlaufend Handlungsvorschläge zu entwickeln, um bisher marginalisierten Perspektiven Gehör zu verschaffen. Zudem fungiert die AG als ein Austauschforum innerhalb der Mitarbeiter:innenschaft sowie als eine Scharnierstelle zwischen den Studierenden und Mitarbeitenden.

Round Table Antidiskriminierung

Die Idee für einen Round Table Antidiskriminierung entstand im Sommersemester 2021 im Zuge des Dialogs zwischen dem studentischen Seminar "Decolonize Filmwissenschaften?!" und der AG Antidiskriminierung, die von Dozierenden der Filmwissenschaft/Mediendramaturgie und Alltagsmedien und Digitale Kulturen ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich Studierende und Dozierende in informellem, ungezwungenem Rahmen und auf Augenhöhe zum Themenfeld Antidiskriminierung austauschen können. Gemeinsam möchten wir über Chancengleichheit, Diversität und Inklusion, aber auch über diskriminierungs- und rassismusbezogene Ausschlussmechanismen im universitären Kontext nachdenken.

Der Fokus des Round Tables soll vor allem auf Dekolonisierung und Antirassismus liegen, wobei im Sinne eines intersektionalen Ansatzes auch weitere Formen der Diskriminierung - zum Beispiel Sexismus, Antisemitismus, Ableismus und Klassismus - in den Blick genommen werden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an den Treffen des Round Table Antidiskriminierung teilzunehmen!

Termine

Anstehende Termine:

Vergangene Termine:

  • Donnerstag, 9.12.2021 | 18.15h, digital via Zoom
  • Donnerstag, 25.11.2021 | ab 17h, vor dem Georg-Forster-Gebäude (kurz GFG; Adresse: Jakob-Welder-Weg 16)
  • Der erste Round Table Antidiskriminierung fand am 28.10.2021 um 16 Uhr auf Zoom statt.